Eine Heimat - Ein Verein SG WEHRHEIM / PFAFFENWIESBACH
Eine Heimat - Ein VereinSG WEHRHEIM / PFAFFENWIESBACH

Die Entstehung der SG

Die SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach ist eine im Jahr 2015 gegründete Spielgemeinschaft der Stammvereine TSG Wehrheim und TSG Vorwärts Pfaffenwiesbach. Als SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach - kurz SGWP - geht die Spielgemeinschaft in der Startsaison mit drei Aktivenmannschaften (Herren) an den Start. Die klassenhöchste Mannschaft spielt in der Saison 2016/16 in der Kreisoberliga Hochtaunus, nachdem die TSG Wehrheim als Meister der A-Liga 2014/15 den Aufstieg in die "KOL" geschafft hatte. Da die TSG Pfaffenwiesbach sich on der Runde 2014/15 den Klassenerhalt in der Kreisliga A Hochtaunus sicherte, bestreitet die Zweite Mannschaft der SGWP ihre Spiele in der Saison 2015/16 in der Kreisliga A Hochtaunus. Eine Dritte Mannschaft wurde für die Kreisliga C Hochtaunus gemeldet.

 

Bereits seit der Saison 2014/15 besteht eine Jugendspielgemeinschaft zwischen der TSG Wehrheim und der TSG Vorwärts Pfaffenwiesbach. Die JSG Wehrheim/Pfaffenwiesbach ist quasi Vorreiter der Spielgemeinschaft im Aktivenbereich.

 

Der Zusammenschluss erfolgte sowohl auf Jugend- als auch auf Aktivenebene, um den Fuballbetrieb in der Gemeinde Wehrheim dauerhaft zu sichern und die Kräfte zu bündeln. Mittelfristig ist auch der Bau eines Kunstrasenplatzes vorgesehen, um den Spielbetrieb speziell in der kälteren Jahreszeit zu sichern.

Die Vereinshistorie der TSG Wehrheim

TSG Wehrheim 1861 e.V. Abteilung Fussball ist ein Verein mit großer Tradition und seit vielen Jahren die erste Anlaufstelle in Wehrheim für Fußballinteressierte. 

Unser Anliegen heute ist es, die Jugend zu fördern und ausreichend Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Wir möchten vermitteln, dass es mehr gibt als Internet und Computerspiele, Fernsehen oder MP3-Player. Bisher ist es uns sehr erfolgreich gelungen, die Jugend für Fußball zu begeistern. Ob Mädchen oder Jungen, Kinder oder Teenager: TSG Wehrheim 1861 e.V. Abteilung Fussball kann sich über regen und konstanten Zuwachs freuen. Auch die Erwachsenen kommen gerne zu uns und treten gegen das runde Leder. So sind wir mit inzwischen über 200 Mitgliedern einer der größten Fußballvereine der Region. Auch hat der Fußballboom, der durch die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland – das berühmt gewordene Sommermärchen – entstand, uns einen spürbaren Zulauf gebracht.


Unsere Mitglieder aus allen Altersklassen unterstützen den Verein nicht nur durch sportliche Höchstleistungen, sondern auch durch ehrenamtliches Engagement. Somit sind wir auch gesellschaftlich tief in der Region verankert. Durch den Bau eines neuen Sportplatzes und die Erweiterung unserer Anlagen bieten wir genug Raum zur sportlichen Entfaltung. Unser Vorstand steht jedoch nicht still und strebt immer weiter nach Verbesserung und Leistungsfähigkeit.

 

Den Fußball ins Leben gerufen hat in Wehrheim Hans Schlemm, ein Spieler, den es von Schwarzweiß Essen nach Wehrheim verschlagen hat. 1925 wurde durch seine Initiative unter dem Namen FSV 1925 der erste Fußballverein in Wehrheim gegründet. Hans Schlemm war in diesem Verein das „Mädchen für alles“, Vorsitzender und Spielausschuß in  einer Person.

 

Der FSV 1925 Wehrheim spielt zunächst in der C-Klasse des Süddeutschen Fußballverbandes. Er war während dieser Zeit übrigens der Verein im Kreis Usingen, der nach heutigen Gesichtspunkten organisiert und ordnungsgemäß gemeldet war. Der FSV 1925 musste sich in einer Gruppe mit Vereinen messen, die bereits 10 Jahre lang Fußball spielten und entsprechendes Können und Erfahrung aufzuweisen hatten. In der C-Klasse spielten in dieser Zeit neben dem FSV 1925 noch die Vereine Köppern, Oberrosbach, Burgholzhausen, Rodheim, Friedberg/Frauenbach, Assenheim und Niederwöllstadt.

 

Als im Kreis Usingen weitere Fußballvereine gegründet wurden, wurde der FSV 1925 „am grünen Tisch“ der A-Klasse zugeteilt. Hier traf er auf so starke Vereine wie Bad Nauheim, Obermörlen, Polizei Friedberg, Kleine-Karben, Assenheim, Nidda, Oberwöllstadt, Erbstadt-Kaichen und Ilbenstadt. Aus dieser Klasse ist der FSV 1925 während der Zeit seines Bestehens nicht abgestiegen.

 

Sein Ende zeichnete sich ab, als eine geplante Fusion mit dem Turnverein Vorwärts Wehrheim nicht zustande kam. Einige Spieler des FSV traten in diesem Verein über, andere mussten in der Folgezeit ihre Wehrpflicht erfüllen. Der FSV 1925 musste deshalb im Jahre 1935 den Spielbetrieb einstellen.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im Jahre 1946 die Sportgemeinschaft Wehrheim mit zunächst einer Handballabteilung und später einer Fußballabteilung gegründet.

Auf Initiative von Fritz Wagner ging 1947 aus der Turngemeinde Wehrheim und der Sportgemeinschaft Wehrheim die Turn- und Sportgemeinde hervor.

Der Kassenbestand der betrug 265 Reichsmark, die mit der Währungsreform 1948 13,25 DM entsprachen. Die Fußballabteilung löste sich bereits 1949 wieder auf.

Die heutige Fußballabteilung verdankt ihre Entstehung einem Wehrheimer. Auf Betreiben von Heinz Leisler wurde  am 30.04.1956 innerhalb der TSG WEHRHEIM wieder eine Fußballabteilung gegründet.

 

Aus der Reihe der sportlichen Erfolge in den späteren Jahren sind zwei besonderes zu erwähnen. Unter der Trainingleitung von Eugen Privat wurde 1970 der Heinrich-Hinkel-Pokal gewonnen. Bereits ein Jahr später führte Privat die Mannschaft zur Meisterschaft in der B-Klasse und damit zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in der A-Klasse. Gefeiert wurde der Aufstieg mit einem internationalen Juniorenturnier in Wehrheim.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten reichte die Substanz der Mannschaft nicht aus, um den Verbleib in der A-Klasse zu sichern. Nach einem Jahr A-Klasse musste der bittere Weg in die B-Klasse bestritten werden. Nach dem Abstieg wanderten eine Reihe Spieler zu anderen Vereinen ab, so dass Trainer Werner Rohrbach eine neue Mannschaft aufbauen musste.

 

Unter verschiedenen Trainern wie Uwe Günther oder Hans-Jürgen Glassner gelangen auch nach einigen Abstiegen insgesamt zwei Aufstiege bis in die Bezirksliga Hochtaunus.

 

Im Jahre 1998, die TSG Wehrheim spielte in der Bezirksliga, wurde eine Fußballspielgemeinschaft mit der TSG Pfaffenwiesbach  gegründet, die jedoch bereits nach einer Spielsaison wieder aufgelöst wurde.

 

Unter der Leitung des heutigen Vorsitzenden der Fußballabteilung wurde eine eigene A-Jugend gegründet, die sich jedoch sehr schwer tat. Ein Spiel nach dem anderen ging verloren, aber eins nicht: die Moral der Truppe. Sonntag für Sonntag standen sie gemeinsam auf dem Platz um für Wehrheim Fußball zu spielen und die ersten Punkte wurden auch eingefahren. Noch heute spielen einige der ehemaligen A-Jugend in Wehrheim in der ersten oder zweiten Mannschaft.

Von Saison zu Saison wechselten einige Spieler von Wehrheim in andere Vereine oder es kamen neue Spieler nach Wehrheim.

 

Im Jahr 2005 wurde die Abteiung 80 Jaher alt. Auf maßgeblicher Iniative des Vorstandmitgliedes Peter Denzler, der auch der Vorsitzende unserer „Alten Herren“ ist, wurde an Pfingsten ein großes Event am Oberloh veranstaltet. Michael Rummenigge gastierte drei Tage mit seiner Jugendschule in Wehrheim und als Höhepunkt dieser 80 Jahr Feier spielte die Mannschaft der TSG Wehrheim gegen ehemalige Nationalspieler, die mit Uli Stein im Tor, dem Weltmeister von 1990 Jürgen Kohler, dem Jahrunderttorschützen Klaus Fischer, Michael Rummenigge und vielen weiteren Stars antraten.

Die Vereinshistorie der TSG Pfaffenwiesbach

Die TSG Pfaffenwiesbacher ist am 10. Juli 1887 unter dem Namen Turnverein „Vorwärts“ von Christian Rupp, Johann Sommer, Wilhelm Becker, Johann Dinges, Heinrich Maibach, Lorenz Erker, Josef Hild, Georg August Schwinn, Johann Best, Georg Münker und Johann Fischer aus der Taufe gehoben worden, wobei diese elf Gründungsmitglieder Christian Rupp zum Vorsitzenden des neuen Vereins wählten.


Derzeit gehören rund 470 Mitglieder in den Abteilungen Fußball, Tischtennis, Fitness-Gymnastik, Kinderturnen, Nordic Walking und Lauftreff dem Sportverein an, der besonders stolz darauf ist, dass ziemlich exakt die Hälfte aller Mitglieder dem Bereich Kinder und Jugendliche angehören.

 

Als der Turnverein "Vorwärts" Pfaffenwiesbach 1912 sein 25jähriges Bestehen feierte, zählte der Verein 32 aktive und 12 jugendliche Mitglieder und in diesem Jubiläumsjahr 1912 wurde die Fußballabteilung innerhalb der heutigen TSG Pfaffenwiesbach gegründet, die heute mit rund 140 Mitgliedern in zwei Seniorenmannschaften, einer Soma und fünf Jugend-Teams nach wie vor eine große Säule innerhalb der TSG Pfaffenwiesbach mit ihren rund 560 Mitgliedern darstellt.

Aus den Anfangsjahren des Fußballs in Pfaffenwiesbach ist nur wenig überliefert. Nach dem Ende des 1. Weltkriegs begannen der damalige Vorsitzende Christian Erker, Peter Schmitt, Josef Schmitt, Josef Leidecker, Karl Anfang, Georg Uhl und Karl Stamm 1919 mit dem Wiederaufbau einer Sparte Fußball, die zunächst dem Süddeutschen Fußballverband angeschlossen war. 1923 erfolgte der Wechsel zum Arbeits-, Turn- und Sportbund und 1927 die Rückkehr zum Süddeutschen Fußballverband.

Die Chronik weist aus, daß im Jahr 1930 die erste Meisterschaft der TSG-Fußballer im Main-Taunus-Turngau errungen wurde. 1951 griff die TSG (diesmal in Spielgemeinschaft mit dem Nachbarort Friedrichsthal) nach dem Meistertitel. Doch das Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche SG Laubach/Niederlauken wurde knapp verloren. 1953 ging die TSG Pfaffenwiesbach erstmals mit einer eigenen Mannschaft an den Start zur Verbandsrunde.

Ein Meilenstein in der Entwicklung des Fußballs in Pfaffenwiesbach war die Fertigstellung der Sportanlage an der Kransberger Straße im Jahr 1956, die vom Ehren-Vorsitzenden Josef Hild entscheidend vorangetrieben wurde.

1960/61 konnte mit 33:11 Punkten hinter der TSG Nieder-Erlenbach erneut die Vizemeisterschaft in der B-Klasse gefeiert werden; ebenso wie 1965/66, als man Teutonia Köppern durch eine eigene 0:2-Niederlage in Stierstadt am letzten Spieltag der Saison noch den Vortritt lassen mußte.

Ein Jahr später gelang dann -pünktlich zum 80jährigen Bestehen des Hauptvereins- der große Wurf: ungeschlagen wurde die TSG mit 87:19 Toren und 46:6 Punkten Meister der B-Klasse! Trainer war damals Theo Lakenberg, die Meister-Mannschaft wurde gebildet von Spielern wie Josef Matern, Klaus-Peter-Anfang, Rudi Fischlein, Hansi Sommer, Willi Bingsohn, Harald Rath, Paul Sommer, Gerhard Werth, Rudi Kirchner, Günter Hoffmann, Dieter Spuida, Georg Nau, Harald Nau, Erhard Rottgardt, Fritz Buske, Manfred Haag, Jürgen Wehrheim, Bernd Schulz, Dieter Fischlein, Bruno Nedwed und Manfred Odenweller. Die Reservemannschaft wurde in der gleichen Saison Vizemeister hinter TuS Eschbach.

Die Mitgliedschaft zur A-Klasse dauerte allerdings nur ein Jahr: mit 20:40 Punkten wurde nur Rang 15 erreicht, womit der Abstieg in die B-Klasse besiegelt war. Was damals niemand ahnen konnte: es sollte 14 (!) Jahre dauern, ehe 1981 der nächste Aufstieg in die A-Klasse geschafft wurde. Nach Abschluß der Saison 1980/81 standen Pfaffenwiesbach und Laubach mit jeweils 41:11 Punkten gleichauf an der Spitze der Tabelle und mußten somit ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft austragen. Am 20.Mai 1981 gewann die TSG vor 800 Zuschauern auf dem Waldsportplatz in Westerfeld durch Tore von Wolfgang Brandt (2) und Karl-Jürgen Weidmann mit 3:1 (2:1)! "Kaisers Abschied mit dem Titel gekrönt", titelte die TAUNUS ZEITUNG damals und hob vor allem die großartige Leistung des TSG-Schlußmannes und untadeligen Sportmanns Siegfried Kaiser hervor, der leider viel zu früh (am 29.Mai 1989) verstorben ist.

"Meister-Macher" Walter Reis setzte im Entscheidungsspiel in Westerfeld folgende Mannschaft ein: Siggi Kaiser, Edwin Matern, Rudi Golombek, Willy Grois, Martin Schmitt, Arthur Buss, Manfred Bernhardt, Karl-Jürgen Weidmann, Udo Rudolf (74. Matthias Hild), José Martins und Wolfgang Brandt. Zum Kader gehörten in der Meister-Saison 1980/81 auch noch Jürgen Klink, Edmund Ruda, Klaus Hobich, Michael Nickolai, Winfried Odenweller, Egon Matern, Berthold Gerber und Karl-Heinz Ansorge. Im Spielausschuß arbeiteten Julius Selzer, Rudi Fischlein, Edi Buske und Klaus-Peter Anfang. An der Spitze der Fußballabteilung stand Karl Knecht.

Nach dem Abstieg gehörte die TSG von 1983 bis 1991 stets zu den Spitzenmannschaften der B-Klasse (die 1990 vom Hessischen Fußball-Verband in A-Liga umbenannt wurde). Unter den Trainer Walter Reis und Maximilian Hrusa (die sich nach wie vor der TSG sehr verbunden fühlen) gab es Vizemeisterschaften in den Jahren 1983 (hinter TuS Weilnau), 1985 (hinter der TG 02 Wernborn), 1986 (hinter TuS Merzhausen) und 1991 (hinter der SG Anspach), wobei im vergangenen Jahr über die Relegation der erneute Aufstieg geschafft wurde.

Wer erinnert sich nicht an jene denkwürdigen Relegationsspiele im Mai 1991, als die TSG (unter Trainer Milan Hrusa) in Grävenwiesbach gegen den TV Burgholzhausen mit 3:1 gewann und am 26.Mai in Seulberg mit einem 4:4 gegen den TSV 08 Grävenwiesbach den Aufstieg perfekt machte? Kay Pieprzyk, Dirk Sitzmann, Georg Molitor, Holger Wyschka, Stephan Knorr, Thomas Hobich, Georg Bleher, Berthold Selzer (84. Daniel Hillemeyer), Andreas Steigerwald, Achim Bodenröder (89. Roland Seng) und Andreas Denfeld bildeten in Seulberg die Mannschaft, die das 4:4 (3:2) gegen Grävenwiesbach schafften, wobei Achim Bodenröder (2), Georg Bleher und Kapitän Andreas Steigerwald die Tore erzielten.

Für den TSV Grävenwiesbach war die TSG Pfaffenwiesbach auch in diesem Jahr wieder das "Schicksal": als Tabellenvorletzter der Bezirksliga-Runde 1991/92 (mit 12:52 Punkten) erreichte die TSG -nun unter Trainer Harald "Bobby" Seel- die Relegation und sicherte sich am 9.Juni ("Wäldchestag") in Eschbach mit einem 2:1-Erfolg gegen Grävenwiesbach durch Tore von Markus Buske und Kapitän Andreas Steigerwald für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Bezirksliga Hochtaunus.

Den Verbleib in der Bezirksliga schafften am 9.Juni 1992 in Eschbach Kay Pieprzyk, Georg Bleher (65. Marco Reichert), Dirk Sitzmann, Georg Molitor, Stephan Knorr, Carsten Bock, Andreas Steigerwald, Markus Buske, Berthold Selzer, Thomas Hobich und Jörg Bodenröder (55. Peter Wolf); Torschützen zum 2:1 (1:0)-Erfolg waren Markus Buske und Kapitän Andreas Steigerwald.

Ein Jahr später konnte der Abstieg in die A-Klasse (mit 19:61 Punkten) nicht verhindert werden, aber nach einer Struktur-Reform des Liga-Systems war die TSG schon 1994 wieder "oben", stieg als Tabellendritter in der A-Liga Hochtaunus (mit 56:20 Zählern) in die Bezirksliga Hochtaunus auf. In der Abstiegsrunde der neuen "play-off"-Gruppen behauptete sich Pfaffenwiesbach sowohl 1994/95 als auch 1995/96, ehe Trainer Heinz Stubbe und die Mannschaft ausgerechnet in der Spielzeit 1996/97 im Jubiläumsjahr -nicht zuletzt wegen erheblicher Verletzungsprobleme- der Abstieg nicht verhindern konnten.

Nachdem die TSG in der Saison 1997/98 nur den zwölften Platz unter den 14 Teams in der Kreisliga A Hochtaunus erreicht hatte, entschlossen sich die Mitglieder angesichts der personellen Perspektiven auf Vorschlag des Abteilungs-Vorstands, eine Spielgemeinschaft mit der TSG Wehrheim einzugehen. Diese SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach erreichte im ersten Jahr in der Bezirksliga mit 47 Punkten aus 34 Spielen auf Anhieb einen guten elften Platz. Die zweite Saison der SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach führte dann aber zum Abstimmung und nach Unstimmigkeiten im Vorstand zur Trennung von der TSG Wehrheim.

„TSG 2000“ lautete das Motto des Neu-Starts als eigenständige TSG Pfaffenwiesbach, der einen positiven Schub innerhalb des Vereins ausgelöst hat. Wenig später war der Verein dank Max Strohmann als einer der ersten Sportclubs im Hochtaunuskreis bereits mit einer Homepage im Internet präsent und die Fußball-Abteilung gab drei Jahre lang eine regelmäßig erscheinende Broschüre heraus.

Auch in sportlicher Hinsicht befand sich die erste Mannschaft unter Trainer Kai Wanzke auf einem guten Kurs:; nachdem man sich in der Kreisliga A etabliert hatte, befand sich die TSG ab 2005 stets im oberen Tabellendrittel und schaffte nach der knapp verpaßten Relegation im Jahr 2007 (an der Bad Homburger Sandelmühle gab es eine knappe 1:2-Niederlage gegen die SG Friedrichsdorf/Seulberg) in der Saison 2008/09 mit 70 Punkten und 90:38 Toren endlich der große Wurf.

Am Aufstieg in die Kreisoberliga Hochtaunus waren folgende 29 Spieler beteiligt (in Klammern Anzahl der Tore): Florian Backmeiser, Simon Bartsch (13), Michael Beck (1), Peter Betz (1), Sandro Biesold (2), Steven Blümner (1), Marc Brinkmeier, Mike Buske, Thorben Buske, Alkan Cicekci (1), Patrick Eisenbarth, Alexander Fei, Alexander Flach, Alexander Hoflender, Faik Hozda (1), Daniel Jaaks (2), Steffen Kandler (1), Christopher Nöll, Jan Oldorf (1), Joscha Rauch (6), Lars Röske (16), Ali Sarvandian (2), Gianni Santalucia, Daniel Schmitt, Tobias Schneider (1), Nicolai Schweitzer, Berthold Selzer, Torschützenkönig Torben Selzer (30) und Muhamet Veli (6).

Die Aufstiegsfeier, die am 12. Juni 2009 in der Wiesbachtalhalle stattgefunden hat, gehört zweifelsohne zu den „Highlights“ in der jüngeren Vereinsgeschichte der TSG Pfaffenwiesbach. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, daß ein Großteil der Meistermannschaft aus dem Jahr 1981 ebenso wie Trainer Walter Reis und der damalige Abteilungsleiter Karl Knecht anwesend waren, um zu vorgerückter Stunde gemeinsam mit den erfolgreichen Spielern des Jahres 2009 den „Bua vom Wiesbachtal“ anzustimmen.

In der Saison 2010/11 schaffte Kai Wanzke mit seiner Truppe mit 28 Punkten und 28:55 Toren als Tabellen-Zwölfter den angestrebten Klassenerhalt in der Kreisoberliga Hochtaunus.

Die guten sportlichen Leistungen unserer Leistungsträger haben aber auch Begehrlichkeiten bei unseren Nachbarvereinen geweckt und der Weggang wichtiger Spieler wie Julian Selzer, Torben Selzer, Thorben Buske, Simon Bartsch, Steven Blümner, Gianni Santalucia und Lars Röske ist nicht ohne Folgen geblieben und war durch die hervorragende Nachwuchsarbeit von Berthold Selzer und Winfried Odenweller im A-Jugendbereich auf Dauer nicht mehr zu kompensieren.

Ausgerechnet im Jubiläumsjahr 2012 (der Hauptverein wurde 125 Jahre alt und die Fußball-Abteilung 100 Jahre) mußte die erste Mannschaft als Tabellen-Schlußlicht der Kreisoberliga (mit 13 Punkten und 21:113) Punkten in die Kreisliga A absteigen und wurde 2013 als Tabellenvorletzter (mit 25 Punkten und 59:75 Toren) in die B-Klasse „durchgereicht“.

Der absolute Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2012 war das Gastspiel der Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt, die mit Kapitän „Charly“ Körbel am 12. August vor mehr als 400 Zuschauern gegen die TSG Pfaffenwiesbach nach einem spektakulären Spiel und tollem Rahmenprogramm mit 13:5 gewonnen hat. Moderator bei dieser Begegnung war Bürgermeister Gregor Sommer, der in seiner Jugendzeit Fußball-Abteilungsleiter bei der TSG gewesen ist.

Am 9. Juni 2014 gelang der TSG am Pfingstmontag durch einen grandiosen 5:0-Erfolg gegen den FSV Steinbach im Relegations-Spiel auf der Sportanlage an der Weilquelle in Niederreifenberg die Rückkehr in die Kreisliga A Hochtaunus.

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